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Einen Ziergarten anlegen

Ziergärten sind von allen Gartenarten die beliebtesten. Blühende Blumen und Sträucher entfalten während des ganzen Gartenjahres eine ständig wechselnde Farbenpracht inmitten des Grüns von Rasen, Hecken und Bäumen. Wer sich entschließt, einen Ziergarten im Frühling anzulegen, der sollte gewisse Punkte beachten, damit der Garten uneingeschränkt Freude bereitet.




Die wichtigsten Gestaltungselemente eines Ziergartens sind die Farben und Formen der Pflanzen, die Anordnung der Pflanzen und Beete, die Gartenanlage selbst mit der Pergola, die Anlage der Wege und der Begrenzung des Gartens. Ein gelungener Ziergarten besteht aus sorgfältig aufeinander abgestimmten Farben und Formen von Pflanzen und Materialien, er strahlt eine Atmosphäre aus wie ein durchdacht eingerichtetes Wohnzimmer. Um das zu erreichen, lohnt es sich ein eigenes Gartenkonzept zu auszuarbeiten, das alle Gestaltungselemente zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügt. Vielfältige Anregungen dazu finden sich in der reichhaltigen Gartenkunst von Barockgärten in Schlössern, aber auch in chinesischen und japanischen Gärten.

Ziergarten

Ziergarten ©iStockphoto/LeeYiuTung

Besonders wichtig ist die Planung der Blühfolge. Sie sorgt dafür, dass während des Gartenjahres immer etwas Blühendes im Garten zu finden ist. Von den ersten Krokussen im März, über die Frühlingsboten Narzisse, Osterglocke und Forsythie bis zu den Spätblühern im Herbst wie Sonnenblume, Eisenhut und Margarite. Im Winter sorgen immergrüne Sträucher wie Buchsbaum und Hecken aus Nadelhölzern wie auch Tannen und Koniferen für Farbtupfer. Für eine Blühfolgeplanung eignet sich ein Gartenjahreskalender, in dem die Blühzeiten der einzelnen Pflanzen eingetragen werden können. So behält man leicht den Überblick und kann Lücken vermeiden. Die Blühzeiten der Pflanzen sind entweder in einem Gartenlexikon nachzulesen oder auf der Samenpackung angegeben.