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Einen Obstgarten anlegen

Wer an einen Obstgarten denkt, sieht meist volle Apfel- und Kirschbäume. Doch das ist längst nicht alles, was man an Obst im eigenen Garten ziehen kann. Viele Obstsorten wachsen nicht auf Bäumen, sondern am Boden, als Strauch oder als Kletterpflanze. Erdbeeren, Johannisbeeren oder Stachelbeeren lassen sich gerade auch in kleineren Gärten sehr gut kultivieren.




Wenn man einen Obstgarten anlegen möchte, dann spielen verschiedene Dinge eine Rolle: Zum einen ist die Größe des Gartens ausschlaggebend für die Auswahl der Pflanzensorten, ebenso die durchschnittliche Sonnenbestrahlung, zum anderen das örtliche Klima. In kleineren Gärten muss man keinesfalls auf Baumobst verzichten, denn einige Obstsorten wie Äpfel oder Birnen gibt es auch als Spalierobst, das sich nebenbei auch zur Begrenzung des Gartengrundstücks eignet. Auch die Verwendung des Gartenobstes sollte vorher überlegt sein: Wie viel Obst möchte man ernten, wie will man es verarbeiten (Marmelade, Gelee, Saft oder einfach als Frischobst) und wie viel Zeit kann man dafür aufbringen? Gerade der letzte Punkt wird am Anfang oftmals unterschätzt.

Obstgarten

Obstgarten ©iStockphoto/netoj

Beerenobst bietet meist den Vorteil, dass man nach der Aussaat spätestens im Jahr darauf ernten kann, während Obstbäume und auch Nussbäume erst in einem bestimmten Alter Früchte tragen. Wer nicht Jahre auf den ersten Biss in die eigenen Kirschen warten will, für den gibt es eine Alternative: Obstbäume aus der Baumschule. Damit verkürzt sich die Wartezeit bis zur ersten Ernte beträchtlich, die Bäume sind sehr robust und anpassungsfähig, oftmals tragen sie schon Früchte. Im Fachhandel sind außerdem mediterrane Obstbäume wie Feigenbäume, Orangenbäume oder Zitronenbäume erhältlich.