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Anbau von Feldsalat

Der Anbau von Feldsalat im eigenen Garten ist relativ unproblematisch und vor allem wenig arbeitsintensiv. Feldsalat hat den Vorteil, dass er geerntet werden kann, wenn kaum ein vitaminreiches Gemüse im Garten gedeiht, also im Frühjahr und im Herbst. Dabei kann er zum Beispiel zu Salat verarbeitet werden oder auch nur zur Dekoration bestimmter Speisen dienen. Feldsalat ist auch unter den Namen Rapunzel und Ackersalat bekannt.




Zur Vorbereitung des Beetes für den Feldsalat genügen das Einbringen von Komposterde und eine gute Durchfeuchtung des Bodens. Gedüngt wird Feldsalat ansonsten nicht weiter, was ihn vor allem auch für den ökologischen Landbau interessant macht. Die Aussaat selbst erfolgt im April oder auch im August. Feldsalat kann überwintern und dann im Frühjahr frisch geerntet werden. Er kann aber auch im April noch einmal ausgesät werden, so dass man dann im Sommer und im Herbst das Gemüse ernten kann. Die Keimrate ist bei Feldsalat sehr hoch, was unbedingt bei der Aussaat beachtet werden sollte. Diese sollte entsprechend dünn erfolgen, da ein Pikieren ohnehin noch notwendig werden wird. Nach dem Keimen und Aufkommen der Pflanzen ist das rechtzeitige Verziehen wichtig, damit jede Pflanze genug Platz für ihre Entwicklung hat und sich ausreichend ausbreiten kann. Während der gesamten Wachstumszeit ist darauf zu achten, dass der Feldsalat genug Wasser bekommt, denn Trockenheit quittiert er mit einem Wachstumsstopp und einer Gelbfärbung der Blätter. In Zeiten großer Hitze und Trockenheit ist es ratsam, die Pflanzen morgens und abends zu beregnen oder zu gießen, ansonsten genügt es, sie einmal täglich zu befeuchten. Kalkarmes Wasser ist hier vorzuziehen.

Feldsalat

Feldsalat @iStockphoto/MarenWischnewski

Bei der Ernte des Feldsalates sollte darauf geachtet werden, die Schere nicht zu tief anzusetzen. Die Anlage für neue Blätter darf nicht zerstört werden, will man mehrmals ernten. Bleibt diese nämlich erhalten, so sind viele Ernten möglich, da der Feldsalat immer wieder neu austreibt. Einfach gezupft werden dürfen die Blätter nicht, sie werden, wie gesagt, mit der Schere geerntet.

Für die jungen Salatpflanzen sind vor allem Vögel die größte Gefahr. Sperlinge picken an den jungen Trieben und können die Pflanzen so völlig vernichten. Ein Netz über dem Beet ist daher empfehlenswert. Dieses muss allerdings dem Wachstum der Pflanzen angepasst werden, was relativ aufwändig ist. Eine andere, sehr einfache, aber recht effektive Möglichkeit des Fernhaltens der Vögel ist das Spannen einer Schnur. Diese wird an Pfählen befestigt, die an jeder Ecke des Beetes in der Erde stecken. An die Schnur bindet man nun einfach zerschnittene Folien, die bis auf die Erde reichen sollen. Sie wedeln im Wind hin und her und verjagen so die Vögel.