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Gemüsegarten und Kräutergarten anlegen

Frischer und gesünder geht es nicht: Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten sind für viele Gartenfreunde ein fester Bestandteil der Ernährung. Wer in seinem Garten Auberginen und Erbsen, Petersilie und Koriander anbauen möchte, braucht allerdings ein Mindestmaß an Planung – und das aus verschiedenen Gründen.




Etliche Gemüsesorten und Kräuterarten vertragen sich nicht miteinander und müssen getrennt gesetzt werden. Andere Gemüsesorten harmonieren besonders gut miteinander und empfehlen sich daher für eine Mischkultur in einem Beet – zum Beispiel für ein Beet mit Spinat, Salat, Radieschen, und Erbsen. Natürlich möchte man möglichst das ganze Gartenjahr über die Früchte seines Anbauerfolgs genießen. Tomaten, Spargel, Auberginen oder Brokkoli haben aber bestimmte Erntezeitpunkte, die im Voraus zu berücksichtigen sind.

Die Planung eines Gemüsegartens oder Kräutergartens sollte sich nach den persönlichen Vorlieben richten und die vorhandene Fläche optimal ausnutzen. Sinnvoll ist es, sich zu Beginn eine Zeichnung mit den Beeten sowie ihrer Bepflanzung anzulegen, und dabei ausreichend Platz für die Wege einzuplanen, sodass man die Gartenarbeit bequem ausführen kann.

Gemüsegarten

Gemüsegarten ©iStockphoto/coramueller

Ebenso hilfreich ist ein Gartenkalender, in dem man die Aussaat- und Erntezeitpunkte aller Gemüsesorten im Gartenjahr notiert, sodass die Ernten möglichst gleichmäßig über das Gartenjahr verteilt werden. Ganz wichtig: Im Gemüsegarten kommt es auf die Fruchtwechsel an. Das bedeutet, jedes Jahr sollten neue Gemüsesorten angebaut werden, um zu vermeiden, dass der Boden ausgelaugt und übermäßiger Düngereinsatz notwendig wird. Hierzu gibt es Fruchtfolgen, die man über einen Zeitraum von mehreren Jahren einhalten sollte, um stets gesunde Pflanzen und Früchte ernten zu können. So baut man zum Beispiel in einem Beet im ersten Jahr Tomaten, im zweiten Jahr Bohnen und im dritten Jahr Karotten an.