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Ernteplanung im Nutzgarten

Wer Gemüse oder Kräuter im Garten anbaut, möchte die Früchte seiner Arbeit auch zum rechten Zeitpunkt genießen. Schade wäre es, wenn die Ernte innerhalb von wenigen Monaten abgeschlossen ist, während der größte Teil des Gartenjahres ohne Ernte verläuft. Dies lässt sich vermeiden, wenn man sich etwas Zeit nimmt, um die Ernte im Nutzgarten planen. Dazu ist es zunächst erforderlich, einige botanische Informationen über die Pflanzenarten zu sammeln, die man im Garten anbauen will. Aus botanischen Fachbüchern erfährt man die Anbaubedingungen und vor allem die Zeitspanne zwischen Aussaat und Ernte. Dabei sollte man einkalkulieren, dass die Witterungsbedingungen die angegebenen Zeitspannen auch verändern können.




Einen Überblick über die Erntefolge erhält man am schnellsten, indem man einen Jahresplan entwirft, und darin einträgt, welche Ernten in welchem Monat anstehen. Ein weiterer wichtiger Punkt für das Gelingen ist das richtige Setzen der Pflanzen. Bestimmte Pflanzenarten harmonieren nicht miteinander und müssen getrennt gesetzt werden. So verträgt Sellerie keinen Kopfsalat und Petersilie keine Erbsen. Das sollte man bei der Aussaat berücksichtigen.

Nutzgarten

Nutzgarten ©iStockphoto/Stefani_Ecknig

Von ganz besonderer Bedeutung für das Gedeihen von Gemüse, Obst und Kräutern ist der Fruchtwechsel. Wer den Fruchtwechsel beachtet, der bewahrt die Gesundheit der Pflanzen und sichert damit den Ernteerfolg. Unter Fruchtwechsel versteht man den regelmäßigen Wechsel der Pflanzenarten, der in der Regel nach der Ernte vorgenommen wird. Ein Beispiel: nach der Kohlernte baut man nicht wieder Kohl an, sondern Kopfsalat. Nur wenige Pflanzen wie Tomaten kann man problemlos mehrere Jahre auf dem gleichen Platz ziehen.