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Bodenprüfung

Egal welche Art von Garten man anlegen möchte, zunächst sollte man eine Untersuchung des Boden vornehmen. In vielen Fällen unterbleibt die Bodenprüfung, weil sie nicht als wichtig angesehen wird. Eine unterlassene Begutachtung der Bodenbeschaffenheit kann jedoch schwerwiegende Folgen haben und langfristig die Freude am eigenen Garten trüben: bestimmte Pflanzen können nicht gedeihen und außerdem besteht die Gefahr von falscher Düngung oder Bewässerung.




Zunächst sollte man eine Bodenuntersuchung vornehmen lassen, um herauszufinden, um welche Bodenart es sich handelt, wie hoch der pH-Wert des Bodens ist und wie es um den Nährstoffgehalt steht. Man unterscheidet drei verschiedene Bodenarten: Lehmboden, Tonboden und Sandboden. Nach der Bodenart richtet sich die Menge und Häufigkeit der Bewässerung. Der pH-Wert und der Nährstoffgehalt geben einen Anhaltspunkt über die Art und Menge des Düngers. Dadurch lassen sich eine Überdüngung oder eine mangelhafte Düngung vermeiden, die das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen angreifen würden.

Bodenprüfung

Bodenprüfung ©iStockphoto/DGLimages

Bodenuntersuchungen führen staatliche Institute in den Bundesländern und Düngemittelhersteller durch. Der beste Zeitpunkt für eine Bodenuntersuchung ist der Herbst. Mit den Ergebnissen kann man dann im Frühjahr mit der Anlage des Gartens beginnen. Es ist außerdem ratsam, den Boden auf Bauschutt oder sonstige Fremdkörper zu prüfen. Das kann mit einer Harke oder mit einem Bagger geschehen. Wer einen Nutzgarten plant, sollte zusätzlich den Boden auf Schwermetalle und andere Schadstoffe analysieren lassen.

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