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Anbau von Kolrabi

Der Kohlrabi entwickelt eine oberirdische Knolle, die durch eine Verdickung des Stengels zu beobachten ist. Es gibt zwei Kohlrabisorten. Das ist zum einen der weiße Kohlrabi, bei denen Knolle, Blattstiele und Blätter eine hellgrüne Farbe aufweisen und zum anderen die blaue Sorte, bei der eine blauvioletter Knolle, rotblauen Blattadern und Blattstiele charakteristisch sind.




Es empfiehlt sich den Kohlrabi während der feuchtwarme Herbsttage anzubauen, da hier noch ein warmer und gleichmäßig feuchter Boden gewährleistet werden kann, dieser sollte darüber hinaus auch humusreich sein. Kohlrabi verträgt auch ein wenig Frost. Die Samen werden in Schalen gesät, die Sämlinge pikiert und schlussendlich die Setzlinge im Abstand von 30 cm und bis zu den Keimblättern tief auf das Beet im Garten gepflanzt. Besonders bewährt ist bei der Pflanzung eine Mischkultur aus Kohlrabi und Radieschen, da sich deren Wurzelausscheidungen wechselseitig bedingen und das Wachstum unterstützen.

Kolrabi

Kolrabi @iStockphoto/Stefanie Mohr

Wichtig ist eine gleichmäßige Wasserzufuhr, um das Platzen der Knolle zu verhindern. Der Boden muss umgehackt werden, das Unkraut gezupft und die Pflanze vor Schädlingen wie Erdflöhen, Kohlfliegen, Blattläusen geschützt werden. Auch Sellerie empfiehlt sich hier als Beet-Nachbar, da der Geruch Kohlfliegen und Blattläuse vertreibt. Schädlingen kann vorgebeugt werden, in dem man ein Schädlingsnetz über die Pflanzen legt, kaum stickstoffhaltigen Dünger verwendet und Ernteabfälle entfernt. Innerhalb einer Zeitspanne von 5 bis 9 Wochen nach der Aussaat ist die Reife erfolgt. Sobald er seine ausgewachsene Größe erreicht hat, kann er geerntet werden. Seine Größe sollte die Tennisballgröße kaum überschreiten, um einen holzigen Anteil zu vermeiden. Unterhalb der Knolle wird der Kohlrabi mit einer Gartenschere abgeschnitten. Da er sich nicht lange frisch hält, muss er schnell verzehrt oder eingefroren werden.