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Rasenkrankheiten behandeln

Ein Rasen kann durch Schädlinge, Unkraut und Rasenkrankheiten geschädigt werden. Die Rasenkrankheiten verursachen eine Anzahl von Pilzen. Pilze kommen überall in der Natur vor, brauchen aber immer besondere Umweltbedingungen, um sich anzusiedeln.




Zu den Pilzen, die den Rasen befallen können, gehören Schneeschimmel, Hexenringe, Rotspitzigkeit, Rost und Mehltau. Eine wirkungsvolle und einfache Vorbeugemaßnahme gegen Pilze ist das regelmäßige Düngen mit speziellem Rasendünger, der die Grashalme widerstandsfähig macht.

Ein Rasen wird von Pilzen befallen, wenn er übermäßig belastet wird, ein Nährstoffmangel besteht, eine lang anhaltende feuchtwarme Witterung herrscht oder auch, wenn er falsch gedüngt wurde. Für eine erfolgreiche Behandlung ist es wichtig, die Pilzerkrankung bereits in der Frühphase zu erkennen und zu bekämpfen. Daher ist es ratsam, den Rasen in regelmäßigen Abständen auf Verfärbungen zu kontrollieren und sobald befallene Stellen sichtbar sind, eine Probe davon nehmen, und sie einem Berater im Fachhandel zu zeigen, um die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können.

Rasenkrankheiten behandeln

Rasenkrankheiten behandeln ©iStockphoto/Dole08

Pilze können mit spezieller Düngung, angepasstem Mähen (entweder kurz und häufig oder seltener) beseitigt werden. Der Einsatz von Fungiziden ist nicht zwangsläufig notwendig. Außerdem empfiehlt es sich bei Pilzbefall, den Rasen sparsamer als sonst zu bewässern, um den Pilzen die Lebensgrundlage zu entziehen. Zur Regeneration des Rasens sollte man auch vertikutieren, anschließend nachsäen und düngen. Eine ergänzende Maßnahme ist das regelmäßige Mähen auf eine kurze Schnitthöhe, das ebenfalls der Vorbeugung vor neuem Pilzbefall dient. In einigen Fällen ist der Einsatz von Fungiziden notwendig. Dazu sollte man sich allerdings im Fachhandel ausführlich beraten lassen, da diese Stoffe potenziell gesundheitsgefährdend für Mensch und Tier sind.

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