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Schädlingsbekämpfung

Schädlinge sind die ungeliebten Gäste in jedem Garten. Setzen sie den Gartenpflanzen doch in einem Ausmaß zu, dass diese selten lange überleben. Und die Liste hungriger Mäuler aus dem Tierreich ist lang. Wer seine Gartenpflanzen schützen will, wird sich über Langeweile daher sicher nicht beklagen können. Der erste Schritt ist grundsätzlich die Bestimmung des Schädlings. Blattläuse kennt jeder, der mit Gartenpflanzen zu tun hat, lassen sie sich doch hervorragend von anderen Schädlingen unterscheiden.




Schwieriger wird es dagegen bei Ungeziefer wie Milben oder Trauermücken, die entweder unbemerkt ihr Werk verrichten oder im Substrat leben. Daher sind welke Blätter, unnatürliche Blattformen oder seltsamer Wuchs oft ein Zeichen für Schädlingsbefall. Spätestens jetzt ist die intensive Suche nach der Ursache für diese Veränderungen Pflicht. Machen dagegen grabende Nager den Gartenpflanzen das Leben schwer, entdecken viele Gärtner das Treiben in der Regel erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Sind die Schädlinge bestimmt, folgt die eigentliche Arbeit.

Schädlinge bekämpfen

Schädlinge bekämpfen ©iStockphoto/wellphoto

Je nach Befall können die Gegenmaßnahmen unterschiedlich stark ausfallen. Wenigen Blattläusen wird der Gärtner in der Regel schnell Herr. Haben die Bestände bereits zugenommen, können unter Umständen noch umweltfreundliche Hausmittel zum Einsatz kommen. Ökologisch ebenso unbedenklich wäre der Griff zu den Fressfeinden der Schädlinge. Haben sich die Plagegeister bereits explosionsartig vermehrt, hilft am Ende nur noch ein Insektizid weiter.

Wühlmäuse oder Schnecken zeigen sich von dieser Form des Pflanzenschutzes natürlich vollkommen unbeeindruckt. Gegen Nager, die sich an den Wurzeln der Gartenpflanzen vergreifen, helfen nur Fallen. Schnecken sind für jeden Gärtner sicher die schlimmste aller Plagen – besonders in Nutzgärten. Hier empfiehlt sich ein Schneckenzaun oder der Einsatz von Schneckenkorn (Angaben des Herstellers beachten). Gifte zum Schutz der Gartenpflanzen sind mit Vorsicht zu genießen. Sie schaden auch anderen Organismen.

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