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Richtiges Düngen

Ein wesentliches Merkmal des Biogartens ist der Verzicht auf künstlich hergestellte Düngemitteln. Der Einsatz dieser synthetischen Dünger kann den Boden sauer machen und das Grundwasser mit Nitrat und Phosphat belasten. Hinzu kommt, dass viele Hobbygärtner zu viel Dünger verwenden, in der irrigen Ansicht, damit auch die Wirkung zu erhöhen. Jeder landwirtschaftlich genutzte Boden verliert im Laufe der Zeit seinen natürlichen Nährstoffgehalt. Deshalb braucht auch der Biogarten eine regelmäßige Düngung, damit die Pflanzen kräftig und gesund wachsen.

Für die Düngung im Biogarten ist der Kompost eine der einfachsten und besten Arten, den Boden mit Nährstoffen zu versorgen. Die Anlage eines Komposthaufen ist leicht zu bewerkstelligen. Dabei sind jedoch einige Punkte zu beachten. Zur Kompostierung sind alle zerkleinerten Abfälle aus dem Garten wie Schnittgut und Ernterückstände geeignet. Aus der Küche kann man organische Abfälle vom Gemüseputzen und Obstschälen, Kaffeefilter und Teefilter verwenden, aber keine gekochten oder fettige Speisereste, die in größerer Menge Fäulnis verursachen. Ein richtig angelegter Komposthaufen verbreitet keinen üblen Geruch und benötigt ungefähr ein Jahr, um fertigen Dünger zu liefern.

Düngen

Düngen ©iStockphoto/macniak

Die Verbesserung der Bodenbeschaffenheit ist nicht allein durch Dünger zu erreichen. Auch manche Insekten und Tiere tragen dazu bei. Der Regenwurm etwa gräbt metertiefe Gänge in den Boden und sorgt dadurch für eine Auflockerung, die wiederum die Verteilung der Nährstoffe verbessert.

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