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Bewässern

Das Bewässern ist während des gesamten Gartenjahres erforderlich, vom Winter einmal abgesehen. Im Sommer jedoch ist das richtige Gießen von entscheidender Bedeutung: Ohne ausreichende Wasserzufuhr können die Pflanzen die Nährstoffe im Boden nicht lösen und aufnehmen, zu viel Wasser führt zu Fäulnis und Schimmelpilzen.




Für das richtige Bewässern gelten einige Faustregeln wie beispielsweise diese: Regelmäßiges Gießen ist für Pflanzen und Boden besser als reichliches Gießen in größeren Abständen. Ein wenig gegossener Boden trocknet aus und ein ausgetrockneter Boden kann das Wasser erheblich schlechter speichern.

Faustregel Nr.2: Die besten Zeiten für das Gießen sind der frühe Morgen und der späte Abend. Sobald die Sonne ihre volle Kraft entfaltet, werden die Wassertropfen auf den Blättern zu Linsen, die das Licht konzentrieren und die Pflanzen verbrennen können.

Bewässern

Bewässern ©iStockphoto/MariuszBlach

Faustregel Nr.3: Auf Pflanzen mit besonders hohem Wasserbedarf sollte man besonders achten. In jedem Garten gibt es Pflanzen mit unterschiedlichem Wasserverbrauch. Das sind zum einen Bäume, Sträucher und Hecken; zum anderen gibt es bestimmte Blumensorten und Gemüsearten, die überdurchschnittlich viel Wasser benötigen. Der Verlauf der Sonneneinstrahlung im Garten ist dabei von großem Belang. Beachten sollte man zudem, dass Pflanzen in der Nähe von Bäumen oder Hecken mehr Wasser benötigen.
Ebenfalls verstärkte Aufmerksamkeit verlangen ausgesäte Samen und frisch eingesetzte Jungpflanzen. Auch die Bodenart beeinflusst den Wasserbedarf. Sandboden speichert das Wasser schlecht, Lehmboden und Tonboden dagegen gut.

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